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7. Jun. 2010

Bei medizinisch indizierten Eingriffen gibt der Arzt die Operationsnotwendigkeit und das Behandlungsregime vor und trägt somit alle Verantwortung. In der ästhetischen Chirurgie verhält sich dies anders. Hier kommt die Patientin / der Patient zum Arzt und möchte operiert werden. Während bei den medizinisch indizierten Eingriffen der Arzt zur Operation rät und der Patient zustimmt, stellt bei ästhetischen Eingriffen die Patientin / der Patient die Indikation. Dies tut er aber als Laie, ohne spezifisches Wissen über Risiken, Erfolgsaussicht und Grenzen. Häufig ist dies geprägt von schwarz-weiß Berichten der Medien.
Es bestehen Hoffnungen, dass dadurch die Probleme gelöst werden. Doch bei dieser speziellen Art von Operationen muss der Patient in die Verantwortung mit eingebunden werden. Das kann er aber nur, wenn er subtil und schonungslos durch einen Facharzt aufgeklärt ist. Andererseits muss der Ästhetische Chirurg in mehreren Gesprächen herausfinden, was die tieferen Beweggründe sind und wie realistisch die Vorstellung seiner Patienten ist. Es bedarf der sorgfältigen Abwägung, ob die Operation den erwünschten Erfolg bringen kann.

Der Ästhetische Chirurg muss verantwortungsbewusst mit der Indikationsstellung für eine ästhetische Operation umgehen.

Ein seriöser Plastischer Chirurg wird nicht selten `Nein`sagen.

22. Mar. 2010

Ästhetisch-plastische Operationen gelten als medizinisch nicht notwendige Eingriffe. Dennoch bedeuten sie für eine große Anzahl der Menschen eine lang ersehnte positive Veränderung der Lebensqualität. Bei den meisten Patientinnen und Patienten ist der Zeitraum der Überlegung viele Monate, oft Jahre lang. Wenn der Entschluss gefasst ist, gilt es den geeigneten Operateur zu finden. [...]

12. Feb. 2010

Bereits 1845 wurden durch den Deutschen Arzt Diefenbach erstmals abstehende Ohren angelegt.
Seit Beginn der 1960-er Jahre setzte sich die Fadentechnik durch. Dies hat die zuvor ausgeführten Methoden völlig abgelöst und wird heute nahezu ausschließlich durchgeführt. [...]

12. Feb. 2010

Übergewicht und Adipositas zählen aktuell nicht nur in den Medien, sondern vor allem in der Gesundheitspolitik, zu den brisantesten Themen. Laut einer Veröffentlichung in der Zeitschrift „Chirurgische Gastroenterologie“ muss davon ausgegangen werden, dass bis zum Jahr 2040 die Hälfte der erwachsenen Weltbevölkerung einen BMI über 30 kg/m² haben wird [...]

2. Feb. 2010

Seit 1963 wurden durch Brust-OP weltweit 3,5 Mio. Silikon-Implantate, davon in den USA allein mehr als 2,5 Mio., eingesetzt. Alle Implantat-Hüllen bestehen aus Silikon. Als Füllmaterial für die Silikon-Hüllen bestehen zur Zeit folgende Möglichkeiten: [...]

2. Feb. 2010

Die Brustvergrößerung wird vor allem mit Implantaten aus synthetischen Materialien vorgenommen. Für diese Eingriffe ist Eigengewebe nicht geeignet, da die dadurch entstehenden Nebeneffekte (Narben, Konturveränderungen u.v.m.) nicht tolerabel sind. Ebenso ist ein Transplantieren (Einspritzen) von abgesaugtem eigenem Fettgewebe (Lipostructure) schwierig, da derart große Fettgewebemengen schnell vom Körper abgebaut werden und Ölzysten oder Nekrosen (abgestorbenes Gewebe) hinterlassen können. [...]

2. Feb. 2010

Bei der Bruststraffung oder Brustformung besteht das Prinzip der Operation in der Anhebung und Neuformung der Brust, dem Versetzen und teilweise Verkleinern der zu tiefstehenden und zu großen Brustwarzen und der Entfernung von überschüssiger Haut. Bei einer Brustverkleinerung wird zusätzlich noch ein, mit der Patientin zuvor zu besprechender Teil des Drüsen- und Fettgewebes der Brust entfernt, um das Volumen zu verkleinern. [...]

2. Feb. 2010

Stillen ist prinzipiell auch mit Brustimplantaten möglich. Heute stehen schonende Operationsmethoden zur Verfügung, die die Milchgänge nicht beeinträchtigen, so dass keine Einschränkung der Stillfähigkeit besteht. Ob die Stillfähigkeit nach einer Brustkorrektur gegeben ist, hängt davon ab, wie viel Brustdrüsengewebe vor der Operation vorhanden war. [...]

2. Feb. 2010

Leiden Sie unter Gefäßerkrankungen, Venenstauung oder Blutgerinnseln (Thrombosen, Embolien), müssen besondere Vorsichtsmaßnahmen mit Ihrem Arzt getroffen werden. Allergien gegen Medikamente, Pflaster oder Salben sollten Sie in jedem Fall Ihrem Arzt mitteilen, ebenso wie andere Erkrankungen und regelmäßigen Medikamentengebrauch. [...]

2. Feb. 2010

Durch den natürlichen Alterungsprozeß oder auch durch übergroße Fettdepots besteht oft im Bereich der Oberschenkel, meist an deren Innenseiten, eine zunehmende Erschlaffung der Haut. Die Haut verliert ihre Spannung und ruft kleine, erschlaffte Hautareale hervor. Dies ist ein völlig natürlicher Prozess ohne Krankheitswert, dennoch möchte sich nicht jeder damit abfinden, denn es lässt die Beine meist älter aussehen. [...]

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