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12. Feb. 2010

Bereits 1845 wurden durch den Deutschen Arzt Diefenbach erstmals abstehende Ohren angelegt.
Seit Beginn der 1960-er Jahre setzte sich die Fadentechnik durch. Dies hat die zuvor ausgeführten Methoden völlig abgelöst und wird heute nahezu ausschließlich durchgeführt.

Ein wesentlicher Vorteil ist darin zu sehen, dass der Knorpel nicht mehr durchtrennt wird und damit keine scharfen Knorpelkanten mehr entstehen können, eine Operation schneller geht und die Traumatisierung des Gewebes erheblich geringer ist. Dadurch ist die Heilung kürzer.

Die heute am häufigsten durchgeführte Technik ist nach Mustarde. Dabei wird, wie bereits beschrieben, keine Durchtrennung des Knorpels, sondern lediglich eine Knorpelschwächung im Bereich der Anthelixfalte vorgenommen. Der geschwächte Ohrknorpel wird durch 3 – 4, zwischen den beiden Knorpelseiten eingebrachten Fäden, in die gewünschte Position gebracht.

Durch kleinere Hautschnitte entstehen auch weniger Narben.

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